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Im Jahr 2018 kommt Jazz Inbetween

Vom 6. bis 8. Januar 2017 fand das 26. Internationale Jazzfestival im Theater Münster statt. Aktueller Jazz aus Europa prägte die drei Tage und Nächte. Nahezu 100 Musikerinnen und Musiker spielten 17 Konzerte im Großen und Kleinen Haus sowie in den anschließenden Sessions im Theatertreff. Rund 4000 Besucher kamen zum Festival.

Im nächsten Jahr findet am Sonntag, 7. Januar 2018, Jazz Inbetween statt. Das nächste Internationale Jazzfestival gibt es wieder 2019. Es wird ein Jubiläum: Wir feiern 40 Jahre Jazzfestival Münster.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR), von Beginn an Partner des Festivals, sendet am Freitag, 10. Februar, von 20.04 bis 22.00 Uhr das Konzert von Jacky Terrasson, Stéphane Belmondo und Majid Bekkas sowie das Konzert vom Eva Klesse Quartett. Am Montag, 13. Februar 2017, sendet WDR 3 ebenfalls von 20.04 bis 22.00 Uhr die Konzerte von Allison Miller's Boom Tic Boom sowie das Konzert von Brotherhood Heritage.

Der Live-Mitschnitt des ersten Abends ist bis zum 6. Februar hier abrufbar. Zu hören sind die Konzerte mit Dorantes und Renaud Garcia-Fons, der Gruppe "I Am Three" und Schaerer/Biondini/Kalima/Niggli.

Eva Klesse erhält Westfalen-Jazz-Preis 2017

Die Schlagzeugerin Eva Klesse hat den Westfalen-Jazz-Preis 2017 erhalten. Die aus dem westfälischen Werl stammende Musikerin gilt als "Rising Star" der europäischen Jazzszene. Der Jury gefiel vor allem Klesses „große Sensibilität an einem Instrument, das immer noch eher selten von Frauen gespielt wird". Beim 26. Internationalen Jazzfestival Münster hat sie am Samstag, 7. Januar 2017, gemeinsam mit ihrem Quartett das erste von insgesamt drei Preisträgerinnenkonzerten geben. Übergeben wurde die Urkunde von Preisstifter Jens Imorde (l.) und Fritz Schmücker, künstlerischer Leiter des Festivals. Seit 1994 würdigt der Westfalen-Jazz-Preis Musikerinnen und Musiker mit Bezug zu Westfalen.

Die anderen beiden Preisträgerkonzerte: Am 9. Januar 2017 im Buncker Ulmenwall in Bielefeld und am 10. Januar 2017 im Domicil in Dortmund. Mehr

Das schrieb die Presse über das Internationale Jazzfestival Münster:

  • Es wäre in der dicht besiedelten Landschaft der Festivals kein Aufhebens davon zu machen, wenn nicht die Geschichte der Veranstaltung von einem besonderen Siegeszug handeln würde: vom Triumph der Vielfalt, des stillen Hörens, der unbekannten Überraschungen. (...) Fritz Schmücker, seit 20 Jahren Leiter des Treffens, ist auch ein münsterscher Spezialfall: nämlich unter Veranstaltern solcher Ereignisse wohl der einzige, der mehr als die Hälfte aller Karten bereits verkauft hat, bevor noch die erste Programminformation an die Öffentlichkeit gelangt. Der Jazzfreund erweist sich als ein markentreuer Mensch; und die Marke Schmücker enttäuscht ihn nicht.

    Rheinische Post

  • Eine überwältigende Bühnenschau machte dieses Jubiläums-Finale unvergesslich. Fritz Schmücker ist es wieder einmal gelungen, den Qualitätskorb für die kommende Saison sehr hoch zu hängen.

    Kölner Stadt-Anzeiger

  • Das plötzliche Ereignis des Unerwarteten im vertrauten Kontext - hier genau wird der Jazz wieder zur zeitgenössischen Musik.

    Süddeutsche Zeitung

  • Eine Sinfonie der Sinne

    Münstersche Zeitung

  • Zwischen Basswucht und Bläserstürmen - das Internationale Jazzfestival in Münster geht bereits in seine 20. Runde. Anstatt ausschließlich auf amerikanische Stars zu bauen, favorisieren die Festivalmacher vor allem jene Projekte, die neue musikalische Akzente setzen.

    TAZ, Die Tageszeitung

  • Ein Festival, dass schon Wochen im voraus ausverkauft ist - das gibt es nur in Münster.

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

  • Grandioser Schlusspunkt eines wieder einmal tadellos durchkomponierten Festivals, das die Messlatte für alle nachfolgenden Jazzereignisse nahezu unüberwindlich hoch setzte.

    WAZ, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

  • Mit einem absoluten Highlight wie dem Internationalen Jazzfestival in das Jahr 2003 gestartet, kann sich Münster, das sich als Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2010 bewirbt, bestens sehen lassen.

    Westfälische Nachrichten

  • Dass alle drei Tage restlos ausverkauft waren - bereits halb ausverkauft, bevor überhaupt das Programm bekannt war -, spricht für den Ruf des Festivals. Allein mit „Münster hat jede Menge Hinterland“ und „Da läuft sonst nix“ ist dieses Phänomen nicht zu erklären. Seit dem Umzug in die Städtischen Bühnen (1997) kommt Festivalleiter Fritz Schmücker zusehends ohne große Stars aus. Er setzt auf durchweg hohes Niveau, ein schlüssiges Konzept mit deutlich europäischem Schwerpunkt - und gewinnt so sein Publikum. Kaum eine italienische, kaum ein französische Band von Rang, die nicht schon in Münster gastiert hätte.

    NRZ, Neue Ruhr / Rhein Zeitung

  • Es sind solche Konzerte, die das Internationale JazzFestival Münster zu etwas besonderem machen. Nicht Masse, sondern gut ausgesuchte Klasse. Ein Forum für Entdeckungen.

    Westfälischer Anzeiger

  • Vor Jahren hat es sich unter der Leitung von Fritz Schmücker von dem in Europa üblichen Tourneen der amerikanischen Stars abgekoppelt und seitdem ein ganz besonderes Profil entwickelt: Neue Projekte, auch manchmal bisher kaum bekannte Musiker und Gruppen zwischen Avantgarde und anspruchsvoller Unterhaltung geben dem Festival das Profil als Schaufenster aktueller zeitgenössischer Musik von außerordentlicher künstlerischer Qualität.

    Kölner Stadt-Anzeiger

  • Fritz Schmücker, der Macher des Internationalen Jazzfestivals Münster, wagte zur 20. Ausgabe einen Blick zurück und verlor dennoch nicht das Ziel aus den Augen, frische, junge, aufregend neue Musik aus Europa zu präsentieren.

    Kieler Nachrichten

  • Massenphänomen - das Jazzfestival in Münster bereits ausverkauft

    Yahoo! Nachrichten Deutschland

  • Schmücker zeigt, dass ein Festival auch ohne die großen Namen des US-Jazz kommerziell funktionieren kann. Der europäische Jazz ist längst etabliert und so hörenswert, dass er schwerpunktmäßig ein ganzes Programm trägt.

    Westfälische Rundschau

  • Doch sein Meisterstück und das Grande Finale des Festivals gelang Fresu mit seinem traumhaftem Opus 'Sonos 'E Memoria', einer vielschichtig-raffinierten Hommage an seine sardische Heimat.(...) Da kannte die Begeisterung der rund 1000 Besucher im Stadttheater keine Grenzen mehr. Ein sensationeller Schluss für einen von Fritz Schmücker exzellent komponierten Konzertreigen.

    Dresdner Neueste Nachrichten

  • Um das Resümee vorwegzunehmen: Das Ereignis war nicht nur das beste, was wir in Münster erlebten, sondern gehörte in dieser Ausgabe zum Besten, was wir bei vergleichbaren Veranstaltungen im Europa des letzten Jahrzehnts hören durften. Es gab deshalb keinen Höhepunkt, weil kaum ein Festival so viele unterschiedliche und gleichberechtigte Höhepunkte hatte wie das diesjährige in Münster.

    Frankfurter Rundschau

Hier berichtet unser Medienpartner

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