JEF NEVE TRIO (B)![]()
Jef Neve
Besetzung:
„On his major label debut ‘Nobody Is Illegal’ his highly personal approach to the piano trio announces the arrival of a young musician of enormous promise who has the potential to become a major voice on the European jazz scene.” “In an age where the quick musical fix has become the norm, Neve’s music is set to be around for the long haul.” „His concerts are almost like a religious experience, riveting audiences by the sheer power and imagination of his playing. On his major label debut he shows you how he does it. He begins 'Nothing But a Casablanca Turtle Slideshow Dinner' with a simple Bach-like etude but ends up like a hymn to the heavens.” „Nach den jungen skandinavischen Piano-Senkrechtstartern Esbjörn Svensson und Tord Gustavsen steht jetzt ein Pianist aus Belgien in den Startlöchern für eine internationale Jazz-Karriere: Jef Neve. Er bringt alles mit, was es dazu braucht: Er ist ein atemberaubender Pianist, sein Spiel verbindet melodiöse Themen mit kraftvollen, hypnotischen Rhythmen. Als Komponist überzeugt er mit ungewöhnlichen Themen, mal abstrakt und fordernd, mal sanft und poetisch - und er schaut über den Tellerrand des Jazz hinaus. Seit rund vier Jahren spielt Neve mit dem Bassisten Piet Verbist und dem Schlagzeuger Teun Verbruggen im Trio zusammen.“ „Das ist Wahnsinn! Zu diesem Satz komme ich nicht durch das fundierte Studium von Schlagertexten sondern durch das einfache Einlegen des Majorlabel-Debüts des belgischen Pianisten Jef Neve mit seinem Trio. Nobody is illegal heißt das Werk. Umfasst elf Titel und gehört für mich zu dem Besten, was die europäische Jazzszene derzeit zu bieten hat. Das Trio spielt seit gut vier Jahren zusammen und braucht sich vor Größen wie Esbjörn Svensson und Co nicht zu verstecken. (…) Eine ganz starke Einfärbung von Jef Neves Spiel ist auf seine klassische Ausbildung zurückzuführen. Bachs Motivverarbeitungen bieten Anleihen für die Melodieentwicklung und den Klang bei Neve, ebenso die überaus sensible und gelungene Dynamik der Arrangements. Äußerst detailliert achtet das Trio darauf, Musik zu machen, sie während des Spiels zu gestalten ohne dabei auf minutenlange Improvisationseinschübe zu pochen. Trotzdem ist die Virtuosität der Musiker nicht von der Hand zu weisen. Sie spiegelt sich in der exzellenten, stets atmenden Entwicklung der Musik wieder und ist aus meiner Sicht das wohl höchste Gut dieser Cd. „Natürlich, es gibt momentan im Jazz kaum etwas Abgefrühstückteres als ein Klaviertrio – und doch bleibt es die Königsgattung. Wahrlich hat es in der Breite nie ein solches Angebot an eingespielten Gruppen gegeben. Aber eben auch an Vorhersehbarem, Modischem, Abgekartetem. Nun also noch ein Trio, diesmal aus Belgien. (…) Und tatsächlich öffnet Jef Neve hier sein ganz privates Schatzkästlein an jubilierender Klaviermusik, sein Traum- und Zauberland Jazz, das alles zu bieten hat, was ein Klaviertrio-Format (Esbjörn Svensson sei Dank) heute aufweist, wenn es sich über den Tellerrand der Tradition hinauswagt (…). |



