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Freitag, 21. Dezember 2018

Queen Mu krönt Jazz-Finale mit Goldklang

Drei Sängerinnen lassen sich beim Jazzfestival Münster entdecken. Gleich drei Jazzsängerinnen treten beim Internationalen Jazzfestival (4. bis 6. Januar) auf – mit ganz unterschiedlichen Klangfarben, aus ganz unterschiedlichen Welten.

Die Estin Kadri Voorand ist aktuell der musikalische Exportschlager ihres Landes. Ihre Eigenkompositionen für Klavier, Bass und Stimme, die mit elektronischen Effekten unterlegt werden, verzaubern das Publikum. Mihkel Mälgand ist ihr kongenialer Partner am Bass, der ihre verrückt-fantasievollen Einfälle spielend kontert. Kadri Voorand selbst flüstert, schreit, klagt, verführt, murmelt Geschichten, schwatzt, stöhnt und jammert – baut mit Stimme, Klavier, afrikanischem Daumenklavier, Melodica oder Glockenspiel, Loop-Geräten oder Mikrophonen überwältigend wilde Klangkaskaden. Doch sie kann auch ganz bluesig die schönsten Töne abtasten, in denen sich der Zuhörer träumerisch verliert. Zu hören ist sie am Samstag (5.1.) im Großen Haus.

Das Konzert ist ebenso eine Deutschlandpremiere wie der Auftakt am Sonntag (6.1.) im Großen Haus mit dem Veronika Harcsa - Bálint Gyémánt Quartet. Die Ungarin Veronika Harcsa hat eine ebenso ungewöhnliche Stimmfarbe wie Kadri Voorand, geht nicht weniger energetisch, aber deutlich reduzierter zu Werke. Klar, transparent und mit unglaublicher Leichtigkeit durchtanzt sie die Töne von tiefsten Tiefen zu höchsten Höhen, spielt mit Tempi und Rhythmen, kombiniert zeitgenössischen Jazz und osteuropäische Klänge. Jazz-Gitarrist Bálint Gyémánt ist ihr sensibler Begleiter, Nicolas Thys sitzt am Bass und Antoine Pierre am Schlagzeug.

Zum Finale des Festivals weht Glamour ins Große Haus. Die Kölner Sängerin und Stimmperformerin Angela Maria Reisinger alias Queen Mu hüllt sich in einen goldenen Faltenwurf und gibt sich in ihrem tieftönenden Gesang so opulent-rätselhaft als stände sie 1928 im Berliner Moka Efti der diesjährigen Erfolgsserie „Babylon Berlin". Gitarrist Tobias Hoffmann alias „The Golden Twaeng" ist ebenfalls gülden gewandet. Umgeben sind beide vom Septett „Shake Stew", das der österreichische Bassist Lukas Kranzelbinder gegründet hat und sich aus zwei Schlagzeugern, einem weiteren Bassisten und drei Bläsern zusammensetzt. Was da zwischen dem Septett, dem Golden Twaeng und Queen Mu auf der Bühne passiert, ist großes Klangkino.

Die Partner des Festivals sind das Parkhotel Hohenfeld, die M4-Media Agentur, die Münstersche Zeitung, das Pianohaus Micke, Mercedes-Benz Beresa, das Reisebüro ReiseArt Lufthansa City Center, die Firmengruppe Hermann Brück, die Sparkasse Münsterland Ost, die Deutsche Bahn AG, das Cinema, das Theater Münster und WDR3.

Infos: Theater Münster, Neubrückenstraße 63, 02 51/ 59 09 -100 oder online unter www.theater-muenster.com

Zu diesem Artikel können wir Ihnen folgendes Bildmaterial anbieten:

Die Estin Kadri Voorand verzaubert mit ihren Eigenkompositionen für Klavier, Bass und Stimme, die mit elektronischen Effekten unterlegt werden, das Publikum.

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Das Konzert mit dem Veronika Harcsa - Bálint Gyémánt Quartet im Großen Haus ist eine Deutschlandpremiere. Foto: o-tone music.

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Das Septett „Shake Stew“, das sich aus zwei Schlagzeugern, zwei Bassisten und drei Bläsern zusammensetzt, sorgt beim Finale für großes Klangkino. Foto: Andreas Waldschuetz.

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Pressekontakt

Sabine Müller
Tel.: 0049 (0)251 492-4109
Fax: 0049 (0)251 4927752
MuellerSabine@stadt-muenster.de

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