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Mittwoch, 02. Januar 2013

Jazz als Kunstform

"Radio Jazz Research" tagt in Münster / Thema "Europäische Festivals"

Ob sie Trends dingfest machen oder in Beschaulichkeit verharren: Bei den Festivals konzentriert sich der Blick auf das Wesentliche - sie setzen Marken in der Jazz-Landschaft. Zum vierten Mal tagt die international besetzte Arbeitsgruppe "Radio Jazz Research" direkt vor dem 24. Internationalen Jazzfestival in Münster. Die Runde aus namhaften Musikjournalisten und Radiomachern, Jazzforschern und Festivalinitiatoren nimmt am 3. und 4. Januar die europäischen Jazzfestivals in den Blick.

Im Fokus der Tagung im offiziellen Festivalhotel, Parkhotel Schloss Hohenfeld, stehen Aspekte zur inhaltlichen Balance des Programms, die Bedürfnisse und Erwartungen des Publikums, Fragen zu Organisationsformen (kooperierende Festivals) und neue Präsentationsformen (wenn das Publikum mit dem Fahrrad von Konzertort zu Konzertort radelt und dabei die Region erkundet).

So erläutert der künstlerische Leiter des Berliner Jazzfestes, Bert Noglik, seine neuen Erfahrungen als Programmmacher eines Hauptstadt-Festivals. Tina Heine, die das Elbjazz Festival leitet, stellt ihre bewährten Marketingstrategien vor. In kurzen Spots präsentieren fünf Festivalmacher, darunter auch der hiesige künstlerische Leiter Fritz Schmücker, die Arbeitsperspektive ihrer improvisatorischen Treffen. Der Bogen reicht von den Inntönen in Österreich über das WDR 3 Jazzfest bis hin zum aktuellen Internationalen Jazzfestival Münster.

Die Radio Jazz Research-Runde trifft sich mehrmals im Jahr, um wissenschaftlich fundiert Aspekte der Jazzszene und -musik zu beleuchten. Ziel der Tagungen: Strukturen für kulturpolitische Maßnahmen zu schaffen, damit die öffentliche Wahrnehmung auf den Jazz als Kunstform geschärft und die hiesige Szene gezielt und wirksam gefördert werden kann (weitere Infos unter www.radiojazzresearch.de).

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Pressekontakt

Sabine Müller
Tel.: 0049 (0)251 492-4109
Fax: 0049 (0)251 4927752
MuellerSabine@stadt-muenster.de

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