Logo Jazzfestival
Logo der Stadt Münster

PRESSESTIMMEN:

„Dass alle drei Tage restlos ausverkauft waren - bereits halb ausverkauft, bevor überhaupt das Programm bekannt war -, spricht für den Ruf des Festivals. Allein mit „Münster hat jede Menge Hinterland“ und „Da läuft sonst nix“ ist dieses Phänomen nicht zu erklären. Seit dem Umzug in die Städtischen Bühnen (1997) kommt Festivalleiter Fritz Schmücker zusehends ohne große Stars aus. Er setzt auf durchweg hohes Niveau, ein schlüssiges Konzept mit deutlich europäischem Schwerpunkt - und gewinnt so sein Publikum. Kaum eine italienische, kaum ein französische Band von Rang, die nicht schon in Münster gastiert hätte.“

NRZ, Neue Ruhr / Rhein Zeitung

Link zur Seite Unsere Partner

all that jazz...

Internationales JazzFestival in Münster: Ästhetik der Brüche

Das JazzFestival Münster ist die größte wiederkehrende Musikveranstaltung der Stadt und gehört in Deutschland zu den herausragenden Festivals der Jazzlandschaft. Es findet alle zwei Jahre statt (jeweils am ersten Januarwochenende in jedem ungeraden Jahr) und wird veranstaltet vom Kulturamt der Stadt Münster mit Unterstützung der Partner und Förderer des Festivals.

Chick Chorea, Don Cherry, Ornette Coleman, Carla Bley, John McLaughlin, Chet Baker, James „Blood“ Ulmer, Michel Petrucciani und Jacky Terrasson sind nur einige der Stars, die im Laufe der Festivalgeschichte auf den münsterschen Bühnen standen und das Publikum begeisterten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die programmatischen Schwerpunkte des Festivals gewandelt. Charakteristisch ist zwar nach wie vor die Orientierung am zeitgenössischen Jazz. Fritz Schmücker, der künstlerische Leiter des Festivals, konzentriert sich aber bei seiner Suche nach aktueller Musik und neuer Kreativität in der Jazzlandschaft bereits seit Jahren auf Jazz aus Europa – natürlich ohne dabei den Blick für außereuropäische Strömungen zu verlieren.

So ist das Programm heute eine Mischung aus bekannten Jazzgrößen, vielen klanglichen Überraschungen und spannenden Newcomern. Das Festival hat sich zu einem internationalen Who-is-Who des unbekannten Jazz entwickelt, darunter jeweils viele Deutschland-Premieren. Die programmatische Handschrift folgt dem Prinzip einer „Ästhetik der Brüche“, wie es Fritz Schmücker nennt. Das heißt nichts anderes, als dass der Ablauf des umfangreichen Programms einer inszenierten Dramaturgie folgt, in der den Zuhörerinnen und Zuhörern jeweils eine ganz andere Spielart des aktuellen Jazz geboten wird.

Die Publikumsresonanz ist eindrucksvoll. So ist das Festival seit Mitte der 90er Jahre immer schon vor Beginn ausverkauft. Jeweils über 4000 Besucherinnen und Besucher sorgen für vollbesetzte Ränge in den Städtischen Bühnen der Stadt Münster – und für euphorische Festival-Stimmung. Die gute Atmosphäre, die familiäre Stimmung vor und hinter der Bühne und das dramaturgisch ausgefeilte Programm machen das Festival zu einem unvergesslichen Kulturereignis.

Das Jahr 2009 war Jubiläumsjahr. 1979, vor 30 Jahren, startete die Studierendenvertretung der Universität Münster das Internationale Jazzfestival Münster. Beim 22. Internationalen Jazzfestival Münster vom 9. bis 11. Januar 2009 waren Musikerinnen und Musiker aus fast ebensoviel Nationen wie Auftritten vertreten - ein Indikator für die programmatische Ausrichtung des Jubiläumsfestivals. „Standen in den Jahren zuvor einzelne Themen im Fokus wie die Konzentration auf ausgewählte Länder oder Regionen, hatte ich mich in der Ausgabe zum 30-jährigen davon leiten lassen, welche Musikerpersönlichkeiten ich vorstellen wollte“, beschreibt der künstlerische Leiter, Fritz Schmücker, seinen Ansatz für das Jubiläumsfestival.

Nach der erfolgreichen vierten Ausgabe von "Jazz Inbetween", dem Konzertabend zwischen den Festivaljahren, am 10. Januar 2010, steht das 23. Internationale Jazzfestival Münster als nächstes bevor: vom 7. bis 9. Januar 2011!

« zurück | Seite empfehlen | ©2010 Jazzfestival Münster | Impressum