16.11.2006
21. Internationales JazzFestival Münster vom 5. bis 7. Januar 2007
Münster jazzt wieder
!AKTUALISIERTE MELDUNG! MÜNSTER – Am ersten Januarwochenende 2007 wird in Münster wieder gejazzt: Vom 5. bis 7. Januar lädt die Stadt zur 21. Ausgabe des Internationalen JazzFestivals. Kurz nach dem 20. Geburtstag ist sogar wieder ein kleines Jubiläum zu feiern: Das JazzFestival ist seit nunmehr 10 Jahren in den Städtischen Bühnen beheimatet.
Der Blick des Programms richtet sich 2007 im Schwerpunkt gen Norden. Nach vielen erfolgreichen Jahren mit vorwiegend südeuropäischen Stars der Szene gilt es nun Ensembles aus Schottland, Skandinavien und Nordamerika zu entdecken. Der künstlerische Leiter Fritz Schmücker ist auch in diesem Jahr seinem Programmkonzept treu geblieben, hat intensiv nach aktueller, kreativer Musik aus Europa und den USA Ausschau gehalten und eine spannende Mischung bekannter und weniger bekannter Topmusiker nach Münster eingeladen.
Allein neun Deutschlandpremieren werden zu hören sein, dazu sogar zwei Weltpremieren. An den drei Festivaltagen, von Freitag bis Sonntag, treten in Münster über 100 Musiker auf, insgesamt 20 Konzerte werden zu hören sein.
Zu den Top-Namen in diesem Jahr gehört Bobo Stenson, einer der allerersten Pianisten der europäischen Jazzliga. Er wird sich am Samstag in Münster präsentieren. Ebenso zum erlauchten Kreis der bekannten Jazz-Stars zählt Louis Sclavis, einer der großen Protagonisten des Jazz in Europa, der am Sonntag sein neues Projekt „l´imparfait des langues“ erstmals in Deutschland vorstellt. Das Stelldichein der Jazz-Größen vervollständigen der franko-vietnamesische Gitarrist Ngyen Le und Paul McCandless, der vor allem durch die Gruppe Oregon bekannt wurde.
Den Startschuss des Festivals gibt zuvor am Freitag die niederländische Bik Bent Braam. Seit der Pianist und Komponist Michiel Braam die 13-köpfige Band 1986 ins Leben gerufen hat, ist der Ablauf der Konzerte immer offener geworden. Inzwischen ist die Bik Bent Braam so weit, dass sie ganz ohne festgelegtes Programm auftritt.
Zu den Newcomern zählen Fat Kid Wednesdays aus den USA, die mit ihrem Programm „The Art of Cherry“ dem großen Trompeter Don Cherry ein Denkmal setzen. Das norwegisch-schwedische Quintett Atomic verspricht am Sonntag im Großen Haus der Städtischen Bühnen einen energiegeladenen Auftritt. Die jungen Musiker kultivieren den Freejazz in der Tradition von Ornette Coleman, Charles Mingus und John Coltrane. Gegen den Mainstream spielt am Samstag auch Gourmet, ein Sextett junger Finnen.
Am Freitag trifft der kühle Norden auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Der finnische Pianokünstler Iiro Rantala, der bereits 2003 beim JazzFestival Münster mit seinem Trio Töykeät begeisterte, steht mit dem US-Trompeter Lew Soloff auf der münsterschen Bühne. Lew Soloff dürfte auch Nicht-Jazzern ein Begriff sein: Er ist einer der Mitgründer der legendären Band „Blood, Sweat and Tears“. An ihrer Seite: Gitarrist Marzi Nyman und Beatboxer Felix Zenger. Davor am selben Tag stellt sich der belgische Saxophonist Pierre Vaiana vor - mit dabei Carlo Rizzo, der italienische Tambourinvirtuose.
US-Jazz ist ein Thema der Konzerte im Kleinen Haus. Musiker aus Boston und New York, alle aus dem Umfeld des Gitarristen Jeff Platz, stellen sich in Deutschland erstmals in zwei Formationen am Samstag und Sonntag vor. Aus Schottland reisen das David Milligan Trio, das Trio AAB und Colin Steele’s Stramash an. Alle bringen ihre ganz eigenen Klangfarben aus dem Land von Loch Ness mit: Improvisation, Swing, Folk und Funk.
Die deutsche Szene ist mit einem der kreativsten Orchester der Gegenwart vertreten, dem LeipJAZZig-Orkester. Und auch die heimischen Stars kommen zu Wort: Zusammengefasst unter dem Programm-Motto „westfalian aspects“ stellen sich Christian Kappe, Marc Brenken und Michael Schiefel dem Publikum vor. Der Sonntagmorgen ist für ein Familienkonzert mit einem speziellen Programm für Kinder reserviert. Unter der Leitung von Stephan Schulze packt die Bigband Dorsten ihre Koffer für eine Reise "Mit Duke Ellington durchs Morgenland".
Auch wenn der letzte Ton an den drei Tagen auf den Bühnen verklungen ist – die Musik bleibt. Im Theatercafé setzt dann das Programm für Nachtschwärmer ein. Geboten wird Live-Musik unter anderem mit der Köstritzer Jazzband.
Das JazzFestival Münster ist die größte wiederkehrende Musikveranstaltung der Stadt und gehört in Deutschland zu den herausragenden Festivals der Jazzlandschaft. Es findet alle zwei Jahre statt und wird veranstaltet vom Kulturamt der Stadt Münster mit Unterstützung der Partner und Förderer des Festivals. Neben der Stadt Münster treten mit dem AStA der Uni Münster – vor Jahren der eigentliche Begründer des Festivals - weitere Unterstützer auf. Der WDR Köln übernimmt den Konzertmitschnitt für den Hörfunk. Als Sponsoren engagieren sich: das offizielle Festivalhotel Parkhotel Schloss Hohenfeld, LVM-Versicherungen, ReiseArt Lufthansa City Center, Köstritzer Brauerei, die M4-Media Werbeagentur, Münstersche Zeitung, das Pianohaus Micke sowie das Theatercafé.
Der Vorverkauf beginnt ab sofort an der Theaterkasse der Städtischen Bühnen Münster, Neubrückenstraße, Tel. 02 51/ 59 09-100.
Die Kartenpreise sind im Vergleich zum letzten Mal nur in den oberen Kategorien erhöht worden. Bei Mehrfachkarten werden erhebliche Rabatte gewährt, hier gibt es auch Ermäßigungen für Schüler und Studierende. Sie können in der preiswertesten Kategorie alle Konzerte (mit Ausnahme des Kinderkonzertes) bereits zum Sensationspreis von 36 Euro genießen.
Nähere Informationen unter: www.jazzfestival-muenster.de
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Herausgeber:
Kulturamt der Stadt Münster
48127 Münster
V.i.S.d.P: Fritz Schmücker
Telefon: 02 51/66 49 55
Telefax: 02 51/66 69 28
E-Mail: post@jazzfestival-muenster.de
Internet: www.jazzfestival-muenster.de


