23.12.2004
Sonderkonzert zum Jubiläum / Livio Minafra spielt im Pianohaus Micke / Karten nur am Veranstaltungstag erhältlich
Jazzfestival: Klavierkonzert in intimer Atmosphäre
(SMS) Der zweite Tag des 20. Internationalen Jazzfestivals Münster startet mit einem Sonderkonzert.
Livio Minafra tritt am Samstag, 8. Januar, um 14 Uhr im intimen Rahmen
des Pianohauses Micke auf, das als Partner das Jazzfestival
unterstützt. Der 22-jährige Pianist präsentiert bei seiner
Deutschlandpremiere eine sehr eigene musikalische Mischung: mit hoher
Virtuosität verbindet er Jazzelemente von mediterranem Swing bis zu
freien Klängen mit Melodien alter Tänze, folkloristischen und
klassischen Motiven."Livio Minafra ist einer von drei Musikern, die mit
Solo-Klavierbeiträgen beim diesjährigen Festival zu hören sind. Das
Pianohaus als neuer Konzertort in Münster bietet sich dafür geradezu
an", freut sich Festivalleiter Fritz Schmücker. "Drei höchst
unterschiedliche Klaviervirtuosen sind jetzt in drei ganz eigenen
Konzertsituationen zu erleben: bei Micke, im Kleinen und im Großen
Haus."
Livio Minafra studiert seit zehn Jahren Klavier bei Professor Valfrido
Ferrari, hat bereits zahlreiche Musik-Wettbewerbe gewonnen, im Klassik-
ebenso wie im Jazz-Bereich. 2001 wurde er Mitglied des "Pino Minafra
Sud Ensembles", gastierte mit dieser Formation seines Vaters auf vielen
Festivals in Europa und Japan. Gemeinsam mit Vater Pino Minafra
komponierte der talentierte Musiker eine Pinocchio-Musik, die bereits
von Tanz-Choreographen in den USA und einer niederländischen
Tanz-Company aufgeführt wurden.
Seine musikalischen Fähigkeiten stellt der junge Mann aus Apulien auch
in den Dienst der politischen und sozialen Sache, trat mit der Gruppe
"Canto General" auf Friedens- und Polit-Demos ebenso auf, wie auf
Gay-Paraden und Benefiz-Veranstaltungen zu Gunsten der Dritten Welt.
Nebenbei findet der rührige Klaviervirtuose noch Zeit, sein
Schlagzeugspiel zu verfeinern und das Akkordeon bei der "Municipale
Balcanica" von Terlizzi zu spielen, eine Art Balkan-Banda mit
spezieller süditalienischer Würze.
Die Musik liegt Livio Minafra im Blut: Vater Pino, expressiver
Trompeter, ist Inspirator vieler Jazz-Folklore-Projekte in seiner
Heimat Süditalien, musikalischer Chef der Banda, die zum Abschluss des
Jazzfestivals in den Städtischen Bühnen auftritt, dazu künstlerischer
Leiter des Jazzfestivals im apulischen Ruvo, wo auch der 22-jährige
Sohn lebt, Mutter Margherita ist ausgebildete Pianistin.
Karten zu diesem Sonderkonzert gibt es nur am Veranstaltungstag,
Samstag, 8. Januar 2005, im Pianohaus Micke, Wolbecker Straße 62, zum
Preis von sieben Euro (ermäßigt vier Euro). Das Konzert beginnt um 14
Uhr.
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